Fernsehberichte Online

25. Mai 2009

Hier die 2 Fernsehberichte, allerdings mit etwas anderem Schnitt als in der Austrahlung.

Achtung die Videos sind 120 bzw. 180 MB gross.

http://www.mangan25.de/svalbard/bericht1.mpg

http://www.mangan25.de/svalbard/bericht2.mpg

Volksstimme Artikel

23. Mai 2009

vom 20.05.2009 zu sehen hier:

Fernsehbericht II

12. Mai 2009

Sendetermin für den Fernsehbericht, eine Woche nach unserer Ankunft in Deutschland. Sonnabend den 17.05.2009 um 19Uhr Sachsen-Anhalt Heute auf MDR.

Radiointerview III

12. Mai 2009

Hier das Radiointerview auf MDR1 vom 11.05.2009, da es leider einen Tag früher als geplant ausgestrahlt wurde. Dank an Kerstin Kinszorra.

Des Frühlings beraubt,

4. Mai 2009

treten wir um 21.30 Uhr in die schnelle, bunte und laute Zivlisationmitte Berlins ein. Die Abwesenheit von Farbe und Dunkelheit für fast 3 Wochen wird einem erst jetzt bewusst. Als befände man sich vorher in einer Skizze.

Angekommen zu Hause renne ich immer wieder in Bahnen, wie ein Wolf im Zoo, durch alle Räume und versuche sie zu begreifen. Eigentlich sind es keine Räume in denen wir leben, sondern Abtrennungen des Raumes.

Den Wal haben wir auch durch den Zoll gezaubert. Ich bin sehr gespannt auf die Sichtung, Auswahl und Verknüpfung aller Materialien (Geschichten, Geräusche, Fotos und Filme) in den nächsten Wochen. Die wir zu einer Performance, einem Film und einem Hörspiel entwickeln wollen. Besonders gespannt bin ich auf die 20 Rollfilme, die ich mit der Loch- und Fachkamera gefüllt habe. Das wird aber noch 2 Wochen dauern, genug Abstand um die Reise dann nochmal neu zu erleben.

 

Wir danken allen 4.200 Besuchern für ihr kommen in diesen Blog

P.S. die nächste Reise ist schon Sicht.

Im Hades

2. Mai 2009

Letzter aktiver Tag vor unserem 12 stündigen Rückflug. Schöner als Männer mit Pistolen sind eigentlich nur Frauen mit Gewehr. Studentin Rita führte uns nach 20 Minuten Schneeschuhmarsch in eine von Schnee bedeckte Moränenhöhle mit eingefrorenem Fluss. Selbst mit wasserdichter, stosssicherer und hochlichtstarker Technik hatte die Bildabteilung minimale Chancen das Gesehene entsprechend festzuhalten. Um überhaupt in die Höhle zu gelangen, war jedem ein gewisses Maß an Akzeptanz von Enge abgefordert. Der Eingang war eine lange Rutschpartie durch einen Tunnel, in dem man leicht stecken bleiben konnte. Doch man fand sich in einem größeren Raum wieder (die erste Dunkelheit seit Wochen), von dem aus es auf allen Vieren weiter ging in den unheimlichen, jedoch wunderschönen Hades.

Meeresweite

1. Mai 2009

Festgehalten in Panoramen mit bis zu 40 Hochformatbildern und 25.000 Pixel Breite.

Climax

1. Mai 2009

Am Vormittag deutlich das Gefühl, einem Lagerkoller sich zu nähern. Das ewige Licht, die ewige Siedlung, das ewige Tal. Uns fehlt Frischluft. Versuchen die schlechte Laune im Luftschiffmuseum zu heben, was nur Silberrücken und Gordon gelingt. Amundsen, Nobile, Andree, Nobile, Amundsen. Ohne eigenes Abenteuer bleibt die Arktis museal. Am Nachmittag gewähren uns Prof.Jörgen Berge und Prof. Steve Coullsen Einblicke in ihre Arbeit. Sehr aufschlußreiche Gespräche über das „global warming“, die mediale Struktur deren Ausschlachtung und die Erkenntnis, daß die Welt nicht wirklich erkennbar ist. Wir wollen sie zumindest erleben und entern am Abend den Eisbrecher Origo und wühlen uns in den Isfjörd. In Slowmotion durch die Verwunschenheit des weißen Raumes. Begeisterung wäre das falsche Wort. Ergriffenheit tuts vielleicht. Nach sechstündiger Eisfahrt hallt diese ungeheuerliche Landschaft noch lange in uns nach. Vielleicht ist es die in samtenes weißes Strahlen gekleidete Leere,  die uns so fasziniert und tief im Unterbewußtsein abgespeichert ist. Danach wie immer früh ins Bett…

UNIS 2.0

30. April 2009

Luftschiffmuseum und Professoreninterviews

EISCAT und Grube 7

29. April 2009

Das Aufstehen gegen Mittag fielen nur Silberrücken und seiner Angetrauten leicht, so daß die beiden das nötige Frühstücksequip einkauften und gegen 13:30 Uhr gings es dann für vier Manganesen hoch zu EISCAT. Eine Projektion führte uns durch die Welt der athmosphärischen Daten und Sonneneruptionen. Erstaunlich für uns ist immer wieder, mit welch offener Art und Weise wir Einblicke in die hochtechnisierte Welt der Forschung erhalten. Hier wie auch im SVALSAT.

Am Abend wurde nach ausgiebiger Plakatklebeaktion unsererseits der von uns generierte Nanga Parbat-Film gezeigt. Die Galerie-Plätze waren bis auf den letzten Platz besetzt. Anschließend wurde der Abend mit Elise, der Galeristin, im Pub beschlossen. Leicht schlagseitig spürten wir auf dem Nachhauseweg die wärmer werdende Luft.0:30 Uhr: -5°C